Unsere LG1 empfing zuhause die Schützen der Burg-Fried Gabelbach. Die Begegnungen aus der Vergangenheit versprachen immer eine gewisse Spannung und Ausgeglichenheit – wenn auch nicht immer auf dem höchsten Niveau. Eine Änderung gab es beim Gastgeber: Benjamin Rott konnte nicht teilnehmen, Manfred Schweighart (Stamm der LG2) fungierte als Ersatz auf Pos. 3.
Wilder Beginn mit (un)glücklichem Ausgang
Den Beginn der Partie kann man zwischen furios und bitter einordnen. Anders ausgedrückt: einfach wild. Auf Pos. 1 fand Maximilian Wamser nicht in seinen Rhythmus, wären sein Kontrahent mit einer fast perfekten Serie (99 Ringe) startete, ehe er in Serie 2 eine 93 erzielte. Dies änderte jedoch nichts daran, dass Maximilian nach 20 Schuss mit 187:192 Ringen im Rückstand lag. Einen Schlagabtausch der anderen Art lieferte sich Florian Schuster-Hiller auf Pos. 2 mit seiner Kontrahentin: erzielte er in den Serien 1 (97 Ringe) und 2 (95) Ringe starke 192 Ringe, tat es ihm seine direkte Konkurrentin gleich, nur die Serien vertauscht. Zur „Halbzeit“ stand für Florian ein Unentschieden an der Tafel. Auf Pos. 3 kam Manfred Schweighart mit 94 und 92 Ringen solide in den Wettkampf, profitierte von einer schlechten Anfangsserie (89 Ringe) seiner Kontrahentin, ehe sie in Serie 2 starke 98 auf die Anzeige zauberte: 186:187 Ringe gar ein hauchdünner Rückstand für Manfred. Komplett spiegelverkehrt verlieg das Duell auf Pos. 4: während Christophers Duellantin mit 97 und 96 Ringen (193 Ringe) in den Wettkampf startete, kam er selbst nur auf 176 Ringe (84 und 92 Ringe), die Tendenz nach oben war leider nicht gegeben.
Im zweiten Abschnitt des Wettkampfes konnte Maximilian auf Pos. 1 keinen Turbo zünden und eine Aufholjagd starten. Florian machte es am Ende nochmal spannend: in Serie 3 sehr gute 96 Ringe, die Schlusserie mit 93 Ringen machten die Partie jedoch nochmal spannend – am Ende hatte er das nötige Glück auf seiner Seite. Auf Pos. 3 profitierte Manfred nochmal von einem Ergebniseinbruch seiner Gegnerin und konnte den Rückstand in einen Sieg umwandeln. Auf Pos. 4 blieb Christopher ohne jedgliche Chance, auch weil er selbst mit seinem Ergebnis nicht zufrieden sein konnte.
Begegnungen
- Pos. 1: Maximilian Wamser verliert seine Begegnung mit 376:384 Ringen (0:1)
- Pos. 2: Florian Schuster-Hiller gewinnt seinen Wettkampf knapp mit 381:380 Ringen (1:1)
- Pos. 3: Manfred Schweighart gewinnt seine Paarung mit 373:367 Ringen (2:1)
- Pos. 4: Christopher Jahn verliert sein Duell klar mit 354:376 Ringen (2:2)
In den Einzelpaarungen endet der Wettkampf 2:2. Einen Punkt können unsere Jungs behalten, müssen sich jedoch aufgrund des schlechteren Mannschaftsgergebnisses (1.484:1.507 Ringe) geschlagen geben.
Joa, ein Abend in der Kategorie „okay“.
