In der Gauoberliga (Luftpistole) spitzt sich die Lage für die zweite Mannschaft der SG Klosterlechfeld dramatisch zu. Im heimischen Schützenheim musste man sich am vergangenen Wettkampftag den Gästen von Tell Tronetshofen-Willmatshofen 1 mit 1374 : 1380 Ringen geschlagen geben. In einer Begegnung, die bis zum letzten Schuss offen schien, gaben letztlich Nuancen den Ausschlag zugunsten der Gäste.
Der Wettkampf begann vielversprechend. Hermann Lauter lieferte an Position 1 mit 356 Ringen eine gewohnt souveräne Leistung ab und hielt den Anschluss an den Tagesbesten Werner Schenk (358 Ringe). Auch Stephanie Wamser (348 Ringe) und Martin Lauter (343 Ringe) zeigten konzentrierte Serien, mussten ihre direkten Kontrahenten jedoch knapp ziehen lassen. Besonders schmerzhaft war die Ausgeglichenheit am Ende des Tableaus, wo Valentino Unterstab und Daniel Angerer beide mit 327 Ringen vom Stand gingen.
In der Addition fehlten der SG Klosterlechfeld lediglich sechs Ringe zum Unentschieden. Diese unnötige Niederlage wiegt schwer, da das Team nun mit dem Rücken zur Wand steht.
Die Ergebnisse im Überblick (Rundenwettkampf)
| Pos | Schütze Heim | Ringe | : | Ringe | Schütze Gast |
| 1 | Hermann Lauter | 356 | : | 358 | Werner Schenk |
| 2 | Stephanie Wamser | 348 | : | 350 | Fabian Daffner |
| 3 | Martin Lauter | 343 | : | 345 | Thomas Wanner |
| 4 | Valentino Unterstab | 327 | : | 327 | Daniel Angerer |
| Gesamt | 1374 | : | 1380 |
„Echte Stärke zeigt sich nicht im Sieg, sondern darin, nach einer Niederlage wieder aufzustehen. Noch ist die letzte Kugel nicht geschossen – kämpft bis zum Schluss!“
Saisonfinale: David gegen Goliath
Die Ausgangslage für den letzten Wettkampf könnte kaum brisanter sein. Die SG Klosterlechfeld 2 trifft auf den Tabellenführer aus Klimmach. Während es für die Klimmacher um den Meistertitel geht, kämpft unsere Mannschaft gegen den drohenden Abstieg. Es bedarf einer außergewöhnlichen Kraftanstrengung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, um in diesem entscheidenden Duell die nötigen Ringe für den Verbleib in der Gauoberliga zu sichern.
